Inhaltsverzeichnis
Die 2G-Ära endet – sind Ihre Aufzugsnotrufsysteme bereit?
Die deutsche Mobilfunklandschaft befindet sich im Wandel. In den kommenden Monaten steht eine bedeutende technische Umstellung bevor: Die schrittweise Abschaltung des 2G-Mobilfunknetzes (GSM). Für viele Branchen mag das ein rein technologisches Update bedeuten – für Betreiber von Aufzugsnotrufsystemen jedoch kann dies schwerwiegende Konsequenzen haben. Denn: Zahlreiche Systeme nutzen immer noch die überholte 2G-Technologie. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Auswirkungen die 2G-Abschaltung auf Notrufsysteme in Aufzügen hat, warum dringender Handlungsbedarf besteht und wie moderne, digitale Alternativen aussehen.
Was bedeutet die 2G-Abschaltung – und warum wird sie durchgeführt?
Das 2G-Netz wurde Anfang der 1990er Jahre eingeführt und war damals eine technologische Revolution. Es ermöglichte erstmals mobiles Telefonieren und einfache Datenübertragungen. Doch seitdem hat sich die Mobilfunktechnologie rasant weiterentwickelt – 3G, 4G (LTE) setzen neue Maßstäbe in Geschwindigkeit, Stabilität und Kapazität.
Die Abschaltung von 2G erfolgt vor allem aus folgenden Gründen:
- Frequenzfreigabe: 2G blockiert Frequenzbereiche, die für 4G dringend benötigt werden.
- Wirtschaftlichkeit: Die Instandhaltung eines veralteten Netzes ist teuer und ineffizient.
- Technologie-Fokus: Anbieter wollen sich auf moderne Technologien konzentrieren.
Was bedeutet das konkret?
- Keine Netzverfügbarkeit für GSM-Geräte
- Kein Notruf möglich bei ausschließlich 2G-basierten Systemen
- Totalausfall älterer Notrufanlagen
- Verlust der Verbindung zu Notrufzentralen
Einige Netzbetreiber – wie Vodafone und Deutsche Telekom – haben bereits konkrete Abschalttermine bekanntgegeben. Ab Juli 2028 beginnt die Abschaltung des 2G-Netzes.
Warum ist das besonders kritisch für Aufzugsnotrufsysteme?
Viele Gebäude in Deutschland – vor allem ältere Wohn- und Geschäftsimmobilien – sind weiterhin mit GSM-basierten Notrufsystemen in Aufzügen ausgestattet. Diese Systeme verlassen sich ausschließlich auf das 2G-Netz zur Kommunikation mit Notrufzentralen. Die Folge: Sobald das Netz abgeschaltet ist, sind diese Systeme funktionsunfähig.
Ein Ausfall der Notruffunktion ist keine Bagatelle
Ein defektes Notrufsystem kann zu ernsten Konsequenzen führen:
- Sicherheitsrisiko: Eingeschlossene Personen haben keine Möglichkeit, Hilfe zu rufen.
- Verstoß gegen gesetzliche Vorgaben: Betreiber verstoßen gegen die EU-Norm EN 81-28.
- Haftung im Schadensfall: Kommt es zu einem Unfall oder medizinischen Notfall im Aufzug, kann der Betreiber haftbar gemacht werden.
Die rechtliche Lage: Was sagt EN 81-28?
Die europäische Norm EN 81-28 regelt die technischen Anforderungen an Notrufsysteme in Aufzügen. Sie schreibt vor, dass eine ständige und zuverlässige Verbindung zwischen dem Aufzug und der Notrufzentrale gewährleistet sein muss – 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr.
Die Nutzung veralteter GSM-Technik widerspricht dieser Vorschrift nach der 2G-Abschaltung eindeutig. Denn sobald das Netz nicht mehr verfügbar ist, ist kein Notruf mehr möglich, was einem Systemausfall gleichkommt.
Verpflichtung der Betreiber
Aufzugsbetreiber tragen die Verantwortung, ihre Systeme auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. Die Nichtbeachtung kann zu Bußgeldern, Versicherungsverlusten und rechtlichen Konsequenzen führen. Deshalb gilt: Präventiv handeln, bevor es zu spät ist.
Wie können Betreiber jetzt reagieren? Die Lösung: Digitale Notrufsysteme von MEMCO by AVIRE
Die gute Nachricht: Es gibt längst ausgereifte, zuverlässige und einfach nachrüstbare Systeme, die unabhängig vom 2G-Netz funktionieren. MEMCO by AVIRE, ein führender Anbieter im Bereich Aufzugsicherheit und Notfallkommunikation, bietet moderne Notruflösungen, die auf 4G und VoLTE (Voice over LTE) basieren.
Vorteile moderner Systeme auf einen Blick
- Zukunftssicher: Funktionieren unabhängig vom 2G- oder 3G-Netz
- EN 81-28-konform: Erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen
- Modular & flexibel: Ideal für Nachrüstung in bestehenden Anlagen
- Cloudbasiert: Echtzeit-Monitoring, Fernwartung und Diagnose möglich
- Redundanzfähig: Dual-SIM oder LAN/4G für maximale Ausfallsicherheit
DCP Evo von MEMCO
- Einfach zu installieren
- Kompatibel mit bestehender Infrastruktur
- Bereits auf 4G-/VoLTE-Basis lauffähig
- Erweiterbar mit digitalen Modulen wie Remote Monitoring, Sprachansagen, Notstromversorgung etc.
DCP Evo bietet zusätzlich eine Anbindung an das AVIRE Hub, eine zentrale Plattform zur Verwaltung und Fernwartung aller Notrufsysteme. Dies spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern ermöglicht auch eine proaktive Wartung.

Mehrwert für Betreiber: Betriebssicherheit und Compliance in einem
Durch die Umstellung auf moderne Notrufsysteme profitieren Betreiber gleich mehrfach:
- Erfüllung gesetzlicher Auflagen: Kein Risiko durch veraltete Technik
- Bessere Kontrolle: Dank Fernüberwachung und Berichterstattung
- Reduzierte Wartungskosten: Frühzeitige Fehlererkennung vermeidet Vor-Ort-Einsätze
- Steigerung der Betriebssicherheit: Verlässliche Kommunikation im Notfall
Gerade für Immobilienverwalter, Facility Manager und Betreiber größerer Liegenschaften bietet sich die Gelegenheit, den gesamten Aufzugsbestand auf einen modernen, zukunftssicheren Stand zu bringen – mit skalierbaren Lösungen von MEMCO by AVIRE.
Jetzt handeln, bevor die Verbindung abbricht
Die 2G-Abschaltung ist kein hypothetisches Szenario mehr, sondern steht unmittelbar bevor. Betreiber von Aufzügen, die noch auf GSM-basierte Notrufsysteme setzen, müssen dringend aktiv werden. Es geht um mehr als nur Technik – es geht um Sicherheit, Verantwortung und Zukunftsfähigkeit.
MEMCO by AVIRE unterstützt Sie dabei, Ihre Anlagen auf den neuesten Stand zu bringen. Mit modernen, EN 81-28-konformen Systemen stellen Sie sicher, dass Ihre Aufzüge auch nach der 2G-Abschaltung zuverlässig funktionieren.
Häufig gestellte Fragen nach 2G-Abschaltung
Die 2G-Abschaltung bedeutet, dass bestehende Aufzugsnotrufsysteme, die auf GSM- oder DTMF-basierter Kommunikation beruhen, zunehmend unzuverlässig werden. Ohne rechtzeitige Umstellung kann die sichere Übertragung von Notrufen und Testanrufen nicht mehr gewährleistet werden.
Die Webschnittstelle und alle kundenseitigen APIs verwenden HTTPS (TLS v1.2) und erfordern die Authentifizierung der Benutzer. In HTTPS ist das Kommunikationsprotokoll mittels Transport Layer Security (TLS) oder dessen Vorläufer Secure Sockets Layer (SSL) verschlüsselt. Das Protokoll wird daher häufig als „HTTP Over TLS“ oder „HTTP Over SSL“ bezeichnet.
Die Abschaltung der 2G-Netze erfolgt je nach Netzbetreiber schrittweise. Deutsche Telekom hat angekündigt, ihr 2G-Netz ab 2028 abzuschalten. Andere Betreiber werden voraussichtlich folgen. Unabhängig davon ist bereits heute eine Migration auf moderne digitale Technologien sinnvoll.
DTMF-Tonsignalisierung wurde für leitungsvermittelte Netze entwickelt. In modernen All-IP- und VoLTE-Netzen werden diese Töne nicht mehr zuverlässig end-to-end übertragen. Dadurch verlieren insbesondere P100-basierte Systeme an Stabilität und können nicht mehr dauerhaft normkonform betrieben werden.
Beim Analog-zu-Digital-Upgrade bleibt das bestehende MEMCOM-Notruftelefon erhalten, während die Kommunikationsinfrastruktur auf digitale Technologien wie VoLTE oder VoIP umgestellt wird. So wird die Anlage zukunftssicher, ohne aufwendige Umbauten in der Kabine.
Beim Analog-zu-Digital-Upgrade bleibt das bestehende MEMCOM-Notruftelefon erhalten, während die Kommunikationsinfrastruktur auf digitale Technologien wie VoLTE oder VoIP umgestellt wird. So wird die Anlage zukunftssicher, ohne aufwendige Umbauten in der Kabine.
Bei einer vollständig digitalen Lösung erfolgt die gesamte Notruf- und Alarmübertragung digital – inklusive strukturierter Alarmereignisse, digitaler Testanrufe und zentraler Überwachung. Diese Lösung bietet maximale Transparenz und langfristige Netzunabhängigkeit.
Ja. Alle AVIRE-Lösungen sind so ausgelegt, dass sie die Anforderungen der EN 81-28 erfüllen, einschließlich regelmäßiger Testanrufe und permanenter Überwachung der Notruffunktion.
Telekommunikationsnetze in Deutschland werden vollständig auf All-IP umgestellt. Analoge Übertragungsmechanismen wie DTMF sind in diesen Netzen nicht mehr zuverlässig. Digitale Protokolle sind daher der neue Standard für sichere Notrufkommunikation.
Notrufzentralen in Deutschland arbeiten häufig nach sicherheitsindustriellen Standards und erwarten strukturierte, digitale Alarmmeldungen. Reine Sprachverbindungen reichen zunehmend nicht mehr aus, um die Anforderungen der Leitstellen zu erfüllen.
Der AVIRE Hub ist eine zentrale Monitoring-Plattform, mit der Betreiber den Status ihrer Notrufsysteme in Echtzeit überwachen können. Testanrufe, Gerätegesundheit und Ereignisse werden dokumentiert und sind jederzeit nachvollziehbar.
Diese Lösung ist ideal für:
- Aufzüge mit funktionierenden analogen Notruftelefonen
- Große Aufzugsportfolios
- Kostenbewusste Gebäudeeigentümer
- Nachrüstungen mit minimalem Eingriff
Die vollständig digitale Notrufkommunikation eignet sich besonders für:
- Neubauten und umfassende Modernisierungen
- Betreiber mit hohen Anforderungen an Transparenz und Monitoring
- Portfolios, die langfristig zukunftssicher aufgestellt werden sollen
Der Aufwand hängt von der gewählten Lösung ab. Das Analog-zu-Digital-Upgrade ist schnell umsetzbar und erfordert keine Arbeiten in der Kabine. Vollständig digitale Lösungen bieten zusätzliche Funktionen, sind aber ebenfalls modular und planbar.
Ohne Umstellung steigt das Risiko von Notrufausfällen, fehlgeschlagenen Prüfungen und Nicht-Konformität. Zudem kann kurzfristiger Handlungsdruck zu höheren Kosten führen.
So früh wie möglich. Eine rechtzeitige Planung ermöglicht eine strukturierte Migration ohne Zeitdruck und vermeidet unnötige Betriebsunterbrechungen.
AVIRE begleitet Betreiber mit:
- Portfolio-Analysen
- Identifikation gefährdeter Anlagen
- Technischer Beratung
- Migrations- und Rollout-Planung
- Unterstützung bei der Kommunikation mit Notrufzentralen
Weitere Informationen sowie unsere Lösungen finden Sie auf unserer Themenseite:
👉 www.avire-global.com/de/2g-abschaltung
Kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren
Verpassen Sie nicht den richtigen Zeitpunkt zur Umrüstung! Lassen Sie sich individuell beraten – unverbindlich und auf Ihre spezifischen Anforderungen abgestimmt.
Kontakt
Bitte kontaktieren Sie uns über unsere Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Wir werden uns baldmöglichst bei Ihnen melden.

