Da sich die Aufzugsbranche in Richtung Konnektivität und Internet of Things (IoT) entwickelt, ist es wichtig zu verstehen, welche Mobilfunktechnologien verwendet werden. Das Mobilfunknetz wurde in den 1980er Jahren aufgebaut und bestand zunächst aus dem analogen 1G-Netz. Seit damals ist das Mobilfunknetz gewachsen und umfasst mittlerweile die datenbasierten 4G LTE- und VoLTE-Technologien. In diesem Artikel werden die Unterschiede zwischen den derzeit verfügbaren Mobilfunktechnologien erläutert.

Arten von Mobilfunknetzen

1G

1G steht für die erste Generation von Mobilfunknetzen und war die erste Umsetzung der Mobilfunktechnologie. Das in den 1980er Jahren aufgebaute 1G-Netz führte analoge Telekommunikationsnormen ein und war die erste Form der mobilen Kommunikation. Obwohl für 1G digitale Signale verwendet wurden, um Mobilfunksender mit dem Rest des Systems zu verbinden, waren die Sprachanrufe rein analog; dies änderte sich mit der Einführung des 2G-Systems, das später das 1G-System überflüssig machte.

2G

1991 nahm das 2G-Netz den Betrieb auf, das Sprachanrufe digital verschlüsselte und das 1G-System ersetzte. Mit ihm hielten erstmals Datenservices und SMS in der Mobilfunktechnologie Einzug. Die Datengeschwindigkeiten waren allerdings noch extrem niedrig und der Internetzugang noch nicht möglich.

In Europa nutzen viele Technologien auf GSM-Basis weiterhin das 2G-Netzwerk, was in anderen Teilen der Welt jedoch nicht der Fall ist. Zahlreiche Länder, wie zum Beispiel Australien und Neuseeland, haben ihre 2G-Mobilfunknetze bereits außer Betrieb genommen, und viele andere werden demnächst folgen. Es gibt hitzige Debatten darüber, ob sich Europa dem Trend zur Außerbetriebnahme des 2G-Netzes anschließen soll, da so viele Geräte weiterhin auf dieses Netz angewiesen sind. Nähere Informationen zu den Änderungen am 2G-Netz finden Sie hier.

2.5G

Als mit 2G die ersten Datenservices eingeführt wurden, wollten die Nutzer schon bald sowohl Sprach- als auch Datenübertragung. Die Umstellung auf ein vollständig datenfähiges Mobilfunknetz sollte einige Zeit in Anspruch nehmen, sodass das 2.5G-Netz als Zwischenlösung entwickelt wurde. Dieses war auch als GPRS (General Packet Radio Service) bekannt und ermöglichte die Paketvermittlung, die für den Zugriff auf das Internet besser geeignet war.

3G

Das 3G-Netz wurde entwickelt, um der Nachfrage nach einem vollständig datenfähigen Service Rechnung zu tragen. Durch verbessertes Audio- und Voice-Streaming ermöglicht es eine schnellere Datenrate sowohl für Sprachübertragung als auch für mobilen Zugang. Andere Funktionen, wie zum Beispiel Videokonferenz, wurden ebenfalls eingeführt und sorgten für eine bessere Benutzererfahrung, nicht nur auf Mobiltelefonen, sondern auch auf anderen GSM-basierten Geräten.

4G

Diese auch als 4G LTE (Long Term Evolution) bekannte Technologie ermöglicht eine bessere Datenrate und Qualität als das vorherige 3G-Netz. Das Ziel bei 4G bestand darin, Datenraten von mindestens 100 Mbps zu erzielen, allerdings haben Lücken bei der 4G-Bereitstellung an einigen Standorten zu einer ungenügenden Abdeckung geführt, sodass 4G-Geräte für bestimmte Funktionen noch immer auf 3G und 2G umschalten. Dies trifft es besonders bei Sprachanrufen zu. Erst nach der anfänglichen Bereitstellung von 4G wurde entdeckt, dass Sprachanrufe, die über LTE getätigt wurden, eine bessere Qualität hatten, die auch als HD oder High Definition bekannt ist. Diese Entwicklung trägt die Bezeichnung VoLTE oder Voice over LTE.

 

Wie bereits erwähnt gibt es in Bezug auf Mobilfunknetze verschiedene Optionen. 2G und 3G werden weiterhin großflächig für GSM-Geräte genutzt und haben sich als zuverlässige Mobilfunktechnologien erwiesen. 4G sorgt für höhere Datengeschwindigkeiten und bessere Tonqualität, allerdings muss die Abdeckung noch erweitert werden, bevor alle Geräte davon profitieren können.

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