Im Laufe der Geschichte der Aufzüge hat die ständige Weiterentwicklung der Technologie die Möglichkeit eröffnet, den Fahrgastkomfort zu verbessern. 

Als die ersten Personenaufzüge installiert wurden, hatten sie manuelle Türen, so dass die Menschen sie selbst öffnen und schließen mussten.   

In den 1930er Jahren wurden automatische Türen erfunden, und eine spezielle Person fungierte als Fahrdienstleiter, der die Aufzugsgeschwindigkeit regulierte und den Aufzug auf jeder Ebene anhielt. Schließlich wurde eine Dispatcher-Software entwickelt, um diese Funktion zu automatisieren. 

Automatisierte Türen sind jedoch nach wie vor ein wichtiges Aufzugselement, mit dem die Fahrgäste fast ständig in Kontakt kommen. Da ein unzureichender Schutz dazu führen kann, dass die Türen Verletzungen verursachen, ist es nicht überraschend, dass sie die häufigste Ursache für Klagen im Zusammenhang mit Aufzügen sind. 

Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, sind Aufzugstüren mit einem Türantrieb ausgestattet, der die Kraft der Tür kontrolliert. Es kann auch ein mechanischer Schutz an der Tür vorhanden sein, so dass sie sich automatisch wieder öffnet, wenn sie mit einem Gegenstand in Berührung kommt, aber dies sollte nur als letztes Mittel in Betracht gezogen werden. 

EN81-20 

Die Norm, die die Sicherheitsmaßnahmen für Türen festlegt, ist die EN81-20, die den Einsatz von 3 Sicherheitsprodukten zum Schutz der Passagiere vorschreibt:  

  • Türantrieb  
  • Türöffner  

Eine der Anforderungen dieser Norm ist die Installation einer Türöffnungsvorrichtung im Aufzug. Dabei handelt es sich in der Regel um einen Lichtvorhang, der aus einer Reihe von Infrarotstrahlen besteht. Die Norm besagt, dass er Stangen mit einem Durchmesser von bis zu 50 mm erkennen muss, was dem Durchmesser eines kleinen Kinderunterarms entspricht.  

Für den Fall, dass ein Lichtvorhang ausfällt, sollten EN81-20-konforme Lichtvorhangsysteme mit einem Diagnoseausgang ausgestattet sein, der dem Betreiber anzeigt, dass die Lichtvorhänge nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren, woraufhin der Türbetreiber die Geschwindigkeit der sich schließenden Türen reduziert (sie gehen in den Schockmodus). 

Zusätzliche Sicherheit 

Es gibt auch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die zum Schutz der Fahrgäste eingesetzt werden können. Die 3D-Erkennung kann zu einem System hinzugefügt werden, das die Erkennung eines sich nähernden Objekts ermöglicht, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Verletzung der Fahrgäste durch einen Türanschlag weiter verringert wird.  

Die Einbeziehung von 3D als Teil der Türsicherheitsvorrichtung verringert auch Schäden am Aufzug selbst, wie diese Fallstudie vom Flughafen Kopenhagen zeigt, indem die Beschädigung der Tür verhindert wird, wenn jemand ein Gerät davor schiebt (z. B. einen Einkaufswagen oder Koffer). 

Solutions 

Avire bietet ein umfassendes Angebot an Sicherheitslösungen mit der neuesten Technologie, um die Sicherheit der Fahrgäste zu maximieren.   

Lichtvorhänge wie Panachrome+ bieten den weltweit umfassendsten Sicherheitsmechanismus für Aufzugstüren mit verbessertem Schutz, der über den Avire Hub fernüberwacht werden kann, mit farbigen roten und grünen Indikatoren zur Hervorhebung der Türbewegung und ist auch mit 3D-Erkennung erhältlich, wodurch der Schutz der Fahrgäste auf den Haltestellenbereich ausgeweitet wird.  

Wenn Sie auf der Suche nach einem erweiterten Türschutzsystem mit 3D-Erkennung im Landebereich sind, sollten Sie sich Smart 3D ansehen. Das System wird mit Panachrome+ für die 2D-Infraroterkennung kombiniert und verwendet ein kleines, separates Gerät, das die Mikrowellenradartechnologie für eine verbesserte 3D-Erkennung nutzt. 

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